Neues Glasfaser-Ausbaugebiet in Hilden-Nord

Breitbandnetz Hilden baut aus / Telekom vermarktet Glasfaser-Anschlüsse

published: 25.02.2026
Kategorie: Ausbaugebiete
Ein Arbeiter geht hinter einer Bodenfräse her.

Ab Anfang März haben im Ausbaugebiet Nord-West / Meide rund 1.100 Haushalte und Unternehmen die Möglichkeit, einen Glasfaser-Anschluss bis in die Wohnung beziehungsweise ins Gebäude zu bestellen. Es ist das erste Gebiet, das die neugegründete Stadtwerke-Tochter Breitbandnetz Hilden in Kooperation mit der Telekom ausbaut. Zeitgleich zur Vermarktung läuft der Glasfaser-Ausbau durch die Breitbandnetz Hilden auf Hochtouren. Bis Juni soll die flächendeckende Verkabelung im Gebiet der Meide zwischen Schalbruch und Gerresheimer Straße abgeschlossen sein.

Grundlage für den Ausbau und die Vermarktung ist die Kooperationsvereinbarung zwischen der Breitbandnetz Hilden und der Telekom. Bis Ende 2031 erhalten knapp 27.000 Hildener Haushalte und Unternehmen den Zugang zu Glasfaser. Der Ausbau erfolgt in mehreren Abschnitten. Auf der Webseite der Breitbandnetz Hilden wird jeweils das nächste Gebiet veröffentlicht. „Der Netzausbau gelingt am besten mit vereinten Kräften und einem gemeinsamen Ziel“, sagt Dr. Daniel Heuberger, Geschäftsführer der Breitbandnetz Hilden. „Damit wir schnell vorankommen, wird an mehreren Baustellen parallel gebaut.“ Das neue Glasfasernetz bietet den Bürgerinnen und Bürgern einen leistungsfähigen und zukunftssicheren Zugang zu allen benötigten Kommunikationsdiensten.

Breitbandnetz baut Infrastruktur aus

Die Telekom hat ihrerseits die technische Voraussetzung dafür geschaffen, die neu errichtete Infrastruktur zu betreiben. Die Telekom sorgt für den aktiven Netzbetrieb, die Breitbandnetz Hilden betreibt die Kabel-Infrastruktur. „Mit unserer Kooperation bringen wir Glasfaser bis in die Wohnung. Schnelles Internet ist heute so wichtig wie Strom, Gas und Wasser. Hohe Geschwindigkeiten am eigenen Anschluss sind wichtig. Schließlich soll im WLAN zuhause und im Betrieb alles stabil laufen.“ sagt Ronny Bergmann als Glasfaser-Gebietsmanager von der Telekom Deutschland und verantwortlich für die Vermarktung der Glasfaser-Anschlüsse im Rahmen der Kooperation. „Den Kunden stehen Magenta TV mit seinen Streaming Optionen und alle weiteren Produkte der Telekom Deutschland offen. Die neuen Anschlüsse sind so leistungsstark, dass gleichzeitiges Streamen von Filmen, online Spielen, Surfen, Lernen und im Homeoffice arbeiten ohne Qualitätsverlust möglich sind.“

Verschiedene Buchungs- und Informationsmöglichkeiten

In den kommenden Wochen können sich die Bürgerinnen und Bürger auf vielfältige Weise rund um die neuen Glasfaseranschlüsse und Buchungsoptionen informieren. Am 04.03.2026 findet um 18 Uhr im Haus Witt, Gerresheimer Straße 214 in Hilden, eine Bürgerinformationsveranstaltung vor Ort statt. Vertreter der Breitbandnetz Hilden und der Telekom erläutern die Schritte des Netzausbaus und beantworten Fragen zum Glasfaserausbau und den Tarifoptionen.

In den kommenden Wochen beraten zudem Vertriebsmitarbeiter an der Haustür. Die Kundenberater der Telekom tragen Kleidung mit Telekom-Logo. Sie können sich mit einem Lichtbildausweis und einem Autorisierungsschreiben der Telekom ausweisen. Über die Rufnummer 0800 3309765 kann der Mitarbeitende per Telefonanruf identifiziert werden. Interessierte können auch direkt einen persönlichen Beratungstermin buchen. Das funktioniert über die Website https://www.book-a-ranger.de/.

Das Netz der Breitbandnetz Hilden steht auch für andere Dienstanbieter offen. Deshalb können auch Kundinnen und Kunden von der höheren Geschwindigkeit profitieren, die nicht bei der Telekom sind. Ob eine entsprechende Vereinbarung vorliegt, kann beim jeweiligen Anbieter erfragt werden.

Bürgermeister Dr. Claus Pommer wertet den Glasfaserausbau als große Chance für Hilden. „Mit einem Glasfaseranschluss erhalten unsere Bürgerinnen und Bürger einen leistungsfähigen und zukunftssicheren Zugang zu allen benötigten Kommunikationsdiensten. Unsere Stadt gewinnt durch die Kooperation zwischen den Stadtwerken Hilden und der Telekom noch einmal an Attraktivität“, betont er.